StateWarden erfordert nicht, dass Sie schwere Laufzeitumgebungen wie Java, .NET oder Python auf Ihren Servern vorinstallieren. Unser Agent ist vollständig in Rust geschrieben und zu einer eigenständigen, abhängigkeitsfreien Binärdatei kompiliert. Das bedeutet einen extrem geringen Ressourcenbedarf, nahezu keinen Overhead und konstruktionsbedingte Speichersicherheit.
Er ist ein schlanker Daemon, der unauffällig im Hintergrund läuft und vollständig von der Control Plane (Artemis) über Ihr Dashboard gesteuert wird.
1. Windows-Installation (Der WiX-Installer)
Für Windows-Server und -Arbeitsplätze stellt StateWarden einen schlanken MSI-Installer bereit, der mit dem WiX Toolset erstellt wurde. Er übernimmt alles nativ.
- Download: Laden Sie den aktuellen
StateWarden-Installer.msiaus Ihrem Dashboard herunter. - Ausführen: Starten Sie den Installer. Er konfiguriert automatisch den Dienst StateWarden Launcher (
sw-launcher). - Die Watchdog-Architektur: Der
sw-launcherfungiert als hochverfügbarer Supervisor. Er stellt automatisch sicher, dass der Kern-Agent (sw.exe) läuft, und führt atomare Selbst-Updates nahtlos im Hintergrund aus. Er dient als Totmannschalter: Stößt der primäre Agent auf ein Problem, startet der Launcher ihn sofort neu.
2. Linux-Installation (nativer Daemon)
Unter Linux integriert sich StateWarden direkt mit systemd, um sicherzustellen, dass der Agent früh im Bootprozess startet und kontinuierlich verfügbar bleibt.
- Download & Ausführung: Führen Sie das einzeilige Installationsskript aus dem Dashboard aus:
bash
curl -sL https://dist.statewarden.net/install.sh | sudo bash - Systemd-Integration: Das Skript installiert die Binärdatei, konfiguriert den systemd-Dienst
statewarden(der den Supervisorsw-launcherausführt) und stellt sicher, dass der Agent nativ startet (mitAfter=local-fs.targetfür maximale Zuverlässigkeit). - Optionale Funktionen: Für erweiterte Anwendungsfälle enthält die Linux-Installation optionale Hooks für initramfs, die erweiterten RootFS-Proxy-Support für sofortige Wiederherstellung ermöglichen.
3. Die Recovery ISO (Kiosk-Modus-BMR)
Wenn ein ganzer Server ausfällt, haben Sie keine Zeit, erst ein Betriebssystem zu installieren, nur um einen Backup-Agenten auszuführen. StateWarden stellt die Recovery ISO bereit.
Dabei handelt es sich um eine vollständige, bootfähige Alpine-Linux-Umgebung (unter 300 MB) mit vorinstalliertem StateWarden-Agenten und einer dedizierten textbasierten Benutzeroberfläche (TUI).
- Autostart: Sie bootet direkt in den „Kiosk-Modus" und lädt automatisch den Agenten und die TUI.
- Hardware-nah: Sie erhalten direkten Zugriff auf Rohdatenträger (z. B.
/dev/sda,\\.\PhysicalDrive0) ohne Einmischung eines Betriebssystems. - Bare Metal Recovery (BMR): Sie können ein vollständiges Systemabbild in Minuten direkt auf Bare-Metal-Hardware wiederherstellen.