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Release Notes: StateWarden 1.2.0

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Release Notes: StateWarden 1.2.0

Veröffentlichungsdatum: 13. Juli 2026 Zielgruppe: Enterprise-Administratoren, SREs und CISOs

StateWarden 1.2.0 ist unser bisher umfangreichstes Infrastruktur-Update und führt eine vollständig native, agentenlose Schutzarchitektur für Proxmox-VE-Umgebungen ein. Dieses Release beseitigt Ausfallzeiten bei Bare-Metal- und VM-Wiederherstellungen durch eine vollautomatische Live-Storage-Migration-Pipeline ohne Downtime.

Über die Kernfunktionen hinaus behebt dieses Update kritische Grenzfälle in der Hypervisor-Telemetrieschicht und bei der Nebenläufigkeit im Windows-COM-Subsystem und umfasst umfangreiche UX-Überarbeitungen für das Enterprise-Flottenmanagement.


🚀 Wichtige Neuerungen

Agentenloser Virtualisierungsschutz (Proxmox VE)

StateWarden schützt Proxmox Virtual Machines jetzt nativ direkt auf Hypervisor-Ebene, ohne dass ein Agent im Gastbetriebssystem installiert werden muss.

  • Image Fleecing & Anwendungskonsistenz: Der Agent umgeht die High-Level-Sperren des Hypervisors, indem er direkt über UNIX-Sockets mit dem QEMU Machine Protocol (QMP) kommuniziert. Er erstellt temporäre QCOW2-Overlays, um exakt eingefrorene, anwendungskonsistente Snapshots zu erzeugen, ohne die laufende VM anzuhalten oder zu verzögern.
  • Changed Block Tracking (CBT): Native Unterstützung für QEMU Dirty Bitmaps. Der Agent exportiert aktive Bitmaps nahtlos an die Deduplizierungs-Engine und verfolgt exakt, welche Blöcke sich zwischen den Intervallen geändert haben - für garantiert schnelle, inkrementelle Backups.
  • Side-by-Side-Klonen: Administratoren können gesicherte VMs jetzt direkt als neue Instanzen auf den Hypervisor klonen. StateWarden ändert automatisch interne smbios1-UUIDs und vmgenid-Hardware-IDs und randomisiert alle netX-MAC-Adressen, damit wiederhergestellte Klone niemals Layer-2-Netzwerkkonflikte mit den Originalsystemen verursachen.

Live Storage Migration & Instant Boot ohne Downtime

  • Instant-Boot-Protokoll: Virtuelle Maschinen können jetzt in Sekundenschnelle direkt aus dem deduplizierten Backup-Stream über Network Block Devices (NBD) gebootet werden - die RTO-Lücke sinkt auf nahezu null.
  • Live Storage Migration: Über Instant Boot instanziierte VMs können dauerhaft zurück auf physischen Hypervisor-Speicher (z. B. local-lvm) migriert werden, während das Gastbetriebssystem eingeschaltet bleibt und aktiv Netzwerkverkehr bedient. Der Agent orchestriert einen atomaren blockdev-mirror-Job und führt einen block-job-complete-Pivot aus, der sämtliche IO-Operationen ohne ein einziges verlorenes Paket auf die physische Festplatte überträgt.
  • Zero-Touch-Mounting: Das Mounten von Rohblöcken ist vollständig automatisiert. StateWarden analysiert Hypervisor-Konfigurationen dynamisch, um NBD-Streams direkt den nächsten verfügbaren scsiX-Hardware-Controllern zuzuweisen - manuelle CLI-Eingriffe entfallen vollständig.

🛡️ Edge-Case-Härtung & Resilienz

Maßnahmen für hochperformanten ephemeren Speicher

  • TOCTOU-Race-Condition behoben: Die NBD-Allokationspipeline wurde mit strikter interner Synchronisation komplett neu konzipiert. Administratoren können jetzt Dutzende von NBD-Streams mit hohem Durchsatz nebeneinander mounten, ohne Blockkollisionen oder Überschreibungen.
  • Isolierte COW-Grenzen: Copy-On-Write-Layer und UNIX-Sockets sind jetzt strikt pro einzelner Festplatte isoliert, damit parallele Festplatten aus demselben Backup ihre Overlay-Zustände nicht gegenseitig beschädigen.
  • Heilung des Boot-Subsystems: Read-Only-Kernel-Panics während der Instant-Boot-Initialisierung wurden behoben, indem der Schreibmodus beim NBD-Kernel-Aufruf strikt erzwungen wird. Zudem priorisiert der Agent beim Streaming eines vollständigen Systemabbilds intelligent bootfähige Controller (scsi0, ide0, virtio0).

Windows-COM-Lebenszyklus-Isolation (Crash-Loop-Fix)

  • Das Problem: Schnelle Neustarts des Windows-Agenten durch den Update-Supervisor konnten eine fatale Race Condition während des Herunterfahrens auslösen, weil WMI-Abfragen noch verarbeitet wurden, während der Agent bereits terminierte.
  • Die Lösung: Die Windows-COM-Initialisierung und WMI-Abfragen sind jetzt von der Hauptverarbeitung des Agenten isoliert, was die Stabilität des Agenten in Windows-Server-Umgebungen garantiert.

Hybrider Edge-Caching-Smart-Poller

  • Infrastruktur-Tracking ohne Last: Das klassische Polling mit festen Intervallen wurde durch einen hochfrequenten hybriden Smart-Poller ersetzt. Der Agent setzt jetzt auf BLAKE3-Hashing der rohen Proxmox-Konfigurationsdateien und überträgt Updates nur dann sofort an die Control Plane, wenn eine tatsächliche Hardware- oder Zustandsänderung erkannt wird.

💻 Enterprise-Oberfläche & UX-Verbesserungen

Intelligente Asset-Interaktion

  • Offline-Asset-Support: Die Dashboard-Telemetrie wurde vollständig von den Power-States der Hypervisoren entkoppelt. Auf Hypervisor-Ebene ausgeschaltete virtuelle Maschinen sind jetzt in der UI vollständig interaktiv, sodass Administratoren crash-konsistente Backups planen und ausführen können, ohne das Gastbetriebssystem jemals zu starten.
  • Schutzmechanismen für ephemere Assets: Instant-Boot-VMs werden mit einem gut sichtbaren TEMPORARY-Indikator markiert. Ein dediziertes Aktionsbanner „Make Permanent" ermöglicht die Ausführung der Live Storage Migration mit einem einzigen Klick.
  • Hypervisor-Locking: Kritische Operationen erzwingen jetzt native Hypervisor-Ressourcensperren (--lock clone), damit Operatoren VMs nicht versehentlich über die native Proxmox-UI starten oder verändern, während StateWarden die zugrunde liegenden Blockschichten orchestriert.

Datenmaskierung & Optimierung

  • Saubere Topologien: Technische Routing-IDs, die der Agent benötigt, werden in der UI jetzt sauber abstrahiert. Das ergibt eine managementfreundliche Oberfläche, ohne das Backend-Routing zu beeinträchtigen.
  • Driad-Vault-Ausschlüsse: Der zentrale Speicherknoten (driad) hat seine internen Whitelists erweitert, um rohe Hypervisor-Konfigurationen (.conf) sicher zu erfassen und zu erhalten - für exakte 1:1-Wiederherstellungen der Hardware-Parameter.

Windows Desktop: Lautloser Boot-Footprint

  • Die native Windows-GUI-Anwendung wurde für unauffälligen Enterprise-Betrieb komplett überarbeitet. Sie startet jetzt beim Systemstart lautlos in den Infobereich (System Tray). Die initiale Fenstererstellung und Vordergrundfokus-Algorithmen werden strikt zurückgestellt, bis der Benutzer bewusst auf das Tray-Symbol klickt - Bildschirmflackern und Arbeitsunterbrechungen entfallen.

⚙️ Komponentenversionen

  • Core-Agent (sw): 1.2.0
  • Windows GUI (windows-gui): 1.2.0
  • StateWarden Launcher: 1.0.7
  • Recovery ISO (sw-recovery-ui): 0.2.16

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